Review Avatar

Veröffentlicht: 28. Dezember 2009 in Allgemein

Blaue Wesen, lustige Pflanzen, das können doch nur die Schlümpfe sein. Oder Camerons neuester Streich Avatar.
Kurz zur Story des Films: Der beinlose Kriegsveteranenheld nimmt eine neue Aufgabe an, nämlich als Avatar (also fremdgesteuertes Abbild) mit den lustigen blauen Wesen auf dem Planeten Pandora zu verhandeln, denn die Menschen hätten gerne das Zeug, was unter der Baumsiedling liegt. Soweit sogut, doch mit seinem blauen Avatar freunden sich der Protagonist schnell an und noch schneller mit der Häuptlingtochter. Was Cameron da abliefert ist eine Mischung aus „Der mit dem Wolf tanzt“ und die Schlümpfe. Die Optik ist beeindruckend, überall glitzert und blinkt es. Doch wenn ein Film nicht mehr zu bieten hat, als eine tolle Optik und dafür eine mehr als mittelmäßige Story kann auch der viel angepriesene Film des Jahres nicht überzeugen. Diese ganze Naturvolk, Gaia, Ökökacke ging mir schon nach kurzer Zeit dermaßen auf die Nerven. Der einzige Charakter, der mir richtig gefallen hat, war der menschliche Colonel. Der war sehr irgendwie unsympathisch aber auf seine Weise „real“. Sowohl der Hauptcharakter, als auch all die lustigen blauen Wesen waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Auch das blödeste Naturvolk müsste doch merken, dass Pfeil und Bogen gegen Mechwarriors und Flugzeuge nichts ausrichten können.
Insgesamt hat mir entsprechend Avatar nicht gefallen. Das ganze Ökö Gesabbel war einfach zu nervig, um ernst genommen zu werden, auch die tolle Optik kann in meinen Augen den Film nicht mehr retten.

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Kommentare
  1. iazz sagt:

    Full Ack! Der Film ist dermaßen overhyped und dabei sauschlecht.

    Kaum eine Szene ist bei mir hängen geblieben. Die Story ist peinlich minderwertig, von den Special Effects wollte ich nach gefühlten 20 Minuten nichts mehr wissen.

    Das war das schlechteste Preis/ Leistungsverhältnis des Jahres.

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  2. G.J. sagt:

    genau das habe ich auch von diesen Film erwartet. Ich glaube, dass ich mein Geld lieber in einen anderen Film investieren werde: Where the wild things are. Auf den freue ich mich schon richtig 🙂

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  3. […] eine Mischung aus ‘Der mit dem Wolf tanzt’ und die Schlümpfe.”, wie es Nerdsnacks so treffend formuliert. Und ausgerechnet in dem Moment, als alles ausweglos erscheint, kommt […]

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