The Book of Eli Review

Veröffentlicht: 27. Februar 2010 in Allgemein

book of eliThe Book of Eli erzählt die Geschichte eines Mannes, von dem man weder weiß, wo er her kommt, noch wo genau er hin will und erst recht nicht warum. Das klingt zwar etwas banal, erhält aber durch das Setting eine sehr ansehnliche Optik.
Wer schon mal Fallout gespielt wird sich mit Sicherheit in den ersten paar Minuten des Films toll zurecht finden, da dies genau die Optik ist, die ich in einem postapokalyptischen Film haben möchte. Wüste, Wracks und Raiders.
Der Inhalt des Films ist zugegeben nicht ganz so anspruchsvoll, aber dass es sich bei dem Buch um die Bibel handelt ist bereits nach wenigen Momenten klar. Viel wichtiger ist die Frage, warum Eli unbedingt mit dem Buch nach Westen möchte.

SPOILER voraus!

Als am Ende der Films offenbart wird, dass Eli eigentlich blind ist, macht das Ganze auch mehr oder weniger Sinn. Eli horcht immer wieder und nimmt seine Umgebung akkustisch sehr gut wahr. Ich gehe davon aus, dass er seit seiner Geburt blind ist und insofern in seiner Kindheit auch die Brailleschrift erlernte.
Auch wenn Batzmann der FIlm ganz und gar nicht gefallen hat, muss ich ihm doch widersprechen. Die religiöse Symbolik ist nicht einzig auf das Christentum ausgelegt. Natürlich will Carnegy (Gary Oldmann) nichts anderes als das Buch, denn mit Religion lässt sich zumindest in seiner Vorstellung der Pöbel einfach unter Kontrolle bringen. Das Buch selber hat in der Welt allerdings gar keine so große Gewichtung, wie man meinen könnte. Die Kulturpaladin auf Alcatraz reihen die fertige Bibel schließlich nur in eine Anreihung von religiösen Büchern ein. Eli selber gefällt mir als Charakter richtig gut, jahrelang einsam durch eine verseuchte und menschenleere Wüste zu wandern, lässt Eli ziemlich kalt und unnahbar wirken.
Insgesamt hat mir The Book of Eli richtig gut gefallen, das Setting passte perfekt und ich fühlte mich in großen Teilen des Films wie in einem Fallout Film. Insofern kann man den Film auch nur als postapokalyptischen Actionfilm bezeichnen, eher als postapokalyptisches Roadmovie. Wer sich an religiösen Inhalten nicht stört (die mich persönlich überhaupt nicht gestört haben) und Freude an dystopischen, postapokalyptischen Filmen hat, sollte sich The Book of Eli anschauen.

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Kommentare
  1. […] hat mir „The Book of Eli“ gut gefallen und ich kann mich Nerdsnacks nur anschließen in der Meinung, dass die Bibel dort nicht zu sehr hervorgehoben wird. Schließlich […]

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