Legion Review

Veröffentlicht: 16. März 2010 in Allgemein

Legion reviewReview zu Legion oder „Was passiert, wenn Gott seine Tage hat?“

Die Story von Legion kann durchaus in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst werden. Gott will die Menschheit vernichten. Ein Kind (warum oder wieso auch immer) soll getötet und Erzmichael findet das uncool und beschützt die Gruppe vor den Engelsdämonen, die die Menschheit um die ecke bringen wollen.
Soweit zum Plot, denn vielmehr ergibt sich auch nach Ende des Films nicht mehr. Michael stellt sich jedenfalls gegen Gott und versorgt sich in einem japanischen Spielzeuggeschäft (WTF?!) mit jeder Menge Knarren. Das Wüstencafé „Paradise Falls“ (haha. Meh.), das dem Alokoholiker und leicht dämlichen Dennis Qaid gehört ist gleichzeitig der Ort des Geschehens. Denn nachdem Radio, TV und Telefon ausfällt merken die anwesenden Menschen, dass irgendwas nicht stimmt. Als dann noch eine ältere Dame (Vorsitzende der grauen Panther Las Vegas) Amok läuft und einem fast den Kopf abbeißt und kurzerhand vom bwaffneten Quotenschwarzen erschossen wird, taucht plötzlich Michael auf und verkündet das Ende der Welt, hat aber jede Menge Waffen dabei, um die Apokalypse aufzuhalten.
Insgesamt dümpelt Legion meist langweilig vor sich hin, es sei die „Engel“ greifen an. Dann wechselt der FIlm schlagartig in eine Schieß- und Ballerorgie, wie ich sie seit James Ryan nicht mehr gesehen habe. Im Anschluss geht es dann doch wieder mit sozialen Problemen der Charaktere weiter. Sehr seltsam war an Legion, dass er zum Teil sehr lustige Szenen hatte, wobei ich mich im Nachhinein fragen musste, ob diese auch wirklich lustig sein sollten. Michael versprühte beispielsweise kein Stück Humor (ok hätte ich auch nicht, wenn ich das ganze Himmelreich gegen mich hätte), die anderen überzeugen zum Teil doch mit Situationskomik.
Insofern hoffe ich für die Produzenten, dass Legion mit einem leichten Augenzwinckern gesehen werden soll, da die Handlung des Films ansich nicht so viel hergibt.
Insgesamt war Legion kein schlechter Film, er hat auf seiner (äußerst flachen) Ebene irgendwie Spaß gemacht. Einzig das Ende (SPOILER!) war dermaßend unbefriedigend, dass man doch mit einem schlechten Gefühl aus dem Film gegangen ist. Das Baby, das beschützt werden muss ist der Messias oder was? Und warum sollte Gott den Messias töten? Was passiert mit dem Baby, seiner Mutter und dem wortkargen, stets gelangweilten „Beschützer“ Jeep? Welche Propheten? Wieso kommt Michael wieder und Gabriel ist bei Gott in Ungnade gefallen? Vielleicht liegt es an meinem mangelnden biblischen Verständnis, aber der Film ließ definitiv zu viele Fragen offen.
Nichts desto trotz sind Flügel und Maschinengewehre eine verdammt geile Kombination!

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