Prince of Persia Review

Veröffentlicht: 2. Juni 2010 in Allgemein

Prince of Persia war eines der ersten actionorientierten Spiele, an dem ich mir die Zähne ausgebissen habe. Viele erinnern sich bestimmt noch an die nervigen Sprungorgien, die nur all zu oft in den bespeerten Fallgruben endete. Wie in letzter Zeit immer öfter üblig hat auch Prince of Persia nun eine Verfilmung erhalten. Doch anstatt Fallgruben und Paläste kommt Prince of Persia eher mit einem Aladdin meets Assassins Creed Mashup daher.
Zur Story: Wir befinden uns im alten Persien und der König wählt neben seinen beiden Söhnen noch einen dritten Sohn, einen Straßenjungenwaisen, dazu, sein dritter Sohn zu werden. Jahre später hat sich Dastan als Bruder etabliert und kann mit List und jeder akrobatischer Action die Stadt Dingens (Name ist auch Wurst) einnehmen. Wie durch einen Zufall kommt er in den Besitz des Dolches, der die Zeit zurückdrehen kann. Während der „Wir saufen bis zu umfallen“ Feier erscheint auch sein Vater, der König von Persien, der aber dummerweise durch einen vergifteten Mantel (fragt mich bitte nicht wie) stirbt. Dastan wird als Mörder beschuldigt und flieht zusammen mit der Prinzessin, die den Dolch zuvor bewacht hatte.
Klingt soweit erstmal solide, ist aber leider furchtbar schnulzig teilweise und insgesamt auch recht schwach. Die Sprüche könnten teilweise aus Märchen oder Disney-Filmen stammen und geben das übliche klischee wieder: „Höre auf dein Herz.“. Bäh. Das ist fucking Persien! Im Prinzip hätte ich ein 300 mit Persern erwartet, bekommen habe ich aber einen Abenteuerfilm mit Disneyattitüde. Ok, ok der Film ist von Disney. Aber weniger Schmalz wäre trotzdem schön gewesen. *SPOILER* Dass mitten in der Wüste ein systemkritischer Spaßvogel lebt, der einen Mad Max ähnlichen Outpost für Steuerflüchtlinge mit BlackJack und Nutten betreibt, hat mich dann auch nicht mehr wirklich stören können. Genausowenig wie, dass natürlich am Ende am wieder leben und alles toll ist war ja auch klar. Verwunderlich fande ich nur, wie unglaublich dämlich sich Nizam (Ben Kingsley) verhalten hat. Er war doch genauso wie Dastan schon in der Zukunft und kannte alles. *SPOILER END*

Wie dem auch sei, Prince of Persia ist ein ziemlich verspielter teilweise schnulziger Abenteuerfilm, der merkbar aus dem Hause Disney stammt. Wer einen seichten Abenteuerfilm sehen möchte, wird sicherlich nicht enttäuscht. Wer allerdings auf knackige Wüstenaction steht sollte nicht zu viel erwarten.

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Kommentare
  1. Marclee sagt:

    Maaan, das ist überholt. Textreviews macht keiner mehr.

    http://www.thatguywiththeglasses.com

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  2. Maxio sagt:

    Also ich fand den Film einfach nur GEIL…
    zwar nicht so geil wie Avatar, aber halt GEIL…

    ( vielleicht liegt das auch daran, dass ich das Spiel nicht gespielt habe…)

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