Resident Evil Afterlife Review

Veröffentlicht: 19. September 2010 in Allgemein

Alice is back. Und diesmal in 3D. Doch hält Resident Evil Afterlife was seine Vorgänger versprochen haben?

Resident Evil Afterlife macht Spaß. Irgendwie. Die Story ist zwar einigermaßen hirnrissig, die Sprüche sind teilweise echt dämlich, aber trotzdem macht Resident Evil Spaß.
Zur Story selbst: Alice will endlich Rache an der Umbrella Cooperation nehmen und dringt mitsamt ihrer Dutzenden Klone in das Umbrella HQ in Tokio ein und macht mächtig Kleinholz. Bei der anschließenden Suche nach der Menschenenklave Arcadia kommt Alica von Alaska schließlich nach LA wo Sie in einem Gefängniskomplex weitere Überlebende trifft. Im Hafen liegt die Arcadia vor Anker, sodass die Überlebenden beschließen, zur Aracadia durchzubrechen, zumal die Zombies langsam aber sicher Wege in den Komplex finden.

Resident Evil Afterlife ist komplett in 3D gehalten, was allerdings oftmals nicht richtig zur Geltung kommt. Einzig der Kampf gegen den Executioner ist wirklich 3D-mäßig gut gemacht, der Rest des Filmes hätte durchaus auch in „normalem“ Look daherkommen können. Ging es bei den anderen Resident Evil Filmen noch hauptsächlich um Zombies, verkümmern diese, wie ich auch schon beim Trailer vermutet hatte, zur Randfigur. Es kommen zwar viele Zombies vor, die allerdings allesamt nichts zu fressen bekommen. Denn parallel zu den normalen Zombies gibt es auch noch die Zombies 2.0, die wohl durch das T-Virus schneller, schlauer und stärker geworden sind. So buddeln die Zombies 2.0 ganze Stollen und haben sogar einen Wurmstaubsauger im Mund, der gekonnt die Überlebenden einsaugen und wegziehen kann.

Die Musik des Films ist wie bei den Vorgängern relativ Industrial und Metal lastig, nicht immer passend aber zumindest laut.

Auch die Darsteller können nicht durchweg überzeugen. Milla ist wie gewohnt schnuckelig und eine echte Zombie-Amazone, der Rest des Teams besteht allerdings aus Stereotypen. Da gibt es den schwarzen Basketballgangster, den Hollywood-Arsch-Agent, den japanischen Angst-Oberprakti usw.

Insgesamt ist Resident Evil ein gut gemachter Actionfilm, mehr aber auch nicht. Die Beklemmung des ersten Teils, die apokalyptische Stimmung des zweiten Teils oder die Zombiebattles des dritten Teils fehlen fast völlig. Selbst der Oberbösewicht Albert Wesker erinnert mehr an Agent Smith als an einen mutierten Firmenboss einer geheimen Biowaffen Firma.

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Kommentare
  1. Wesker hat in dem Film zu dunkle haare 😦 Aber an Agend Smith hat er mich auch schon in den Spielen erinnert 😀

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  2. Nero sagt:

    Alter…*Kopfschütteln*
    Diese „Zombies 2.0“ mit den „Saugern“ wie du sie nennst sind keine Zombies sondern Menschen die von den Las Plagas infiziert wurden
    Kein Vergleich zum Normalen Zombie
    Aber mal abgesehen davon ist der Film für Kenner der videospielreihe ( die gottseidank ) zuerst da war … Absoluter Bullshit ..
    Traurig dass die Originalstory so sehr verpfuscht wurde -.-

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