Archiv für Oktober, 2010

Remi Gaillard in Love

Veröffentlicht: 22. Oktober 2010 in Allgemein

Der neueste Gaillard Prank, der eigentlich nur eine Best of compilation ist, dreht sich voll und ganz um das Thema Liebe. Remi in Love eben.

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Die 10 bekanntesten One Hit Wonder Schauspieler

Veröffentlicht: 17. Oktober 2010 in Allgemein

One Hit Wonder kennt man eigentlich nur aus dem Musikbereich. Die bekanntesten sind sicherlich Europe mit Final Countdown oder Carl Lewis‘ Kung Fu Fighting. Abgesehen von Musikern gibt es allerdings auch in der Filmwelt One Hit Wonder. Also Schauspieler, die eine große Rolle hatten und danach nie wieder so richtig Fuß fassen konnten.

#10 Mark Hamill

Mark Hamill ist sicherlich der bekannteste der One Hit Actors. Nach Star Wars kam für Hamill nix mehr. Gar nix. Mittlerweile hat sich Hamill auf Videospielsynchro spezialisiert, konnte aber auch damit nie an seinen Erfolg aus Star Wars anknüpfen. Auf jeder Star Wars Convention ist Hamill aber wie vor ein gesehener Gast.

#9 Matthew Broderick

Ferris macht blau war grandios! Leider hatte Matthew danach so gut wie keine gute Rolle mehr. Eigentlich kann man gar nicht sagen, warum danach für Matthew nichts mehr kam, aber Ferris ist definitiv die Rolle seines Lebens gewesen.
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The Road Review

Veröffentlicht: 10. Oktober 2010 in Allgemein

the road reviewThe Road erzählt die Geschichte eines Mannes und seines Sohnes in den Zeiten der Postapokalypse. Das wars. Nicht mehr, nicht weniger.

The Road ist die Kinoadaption des Endzeitromans von Cormac McCarthy. Da ich das Buch nicht gelesen habe muss ich mich auch die Filmversion beschränken. Und die überzeugt nicht wirklich.
The Road ist durchzogen von Flashbacks des Vaters (dessen Name wir natürlich nicht erfahren) an die „schöne“ Zeit, als die Mutter noch da war. Das sind auch die einzigen Szenen, die nicht grau in grau gehalten sind. Zugegeben, die Postapokalypse wird sicherlich nicht alzu fröhlich, aber 112 Minuten lang tristes in die Gegend stieren überzeugt mich dann doch nicht davon, wie schlimm die Zeit nach dem großen Knall sein soll. Denn inhaltlich bietet der Film kaum etwas. Laufen, fliehen, schlafen.
Über den Hintergrund des Atomkrieges erfährt man erwartungsgemäß gar nichts, dabei wäre das sicherlich der spannendste Teil des Films. Die Optik magzwar postapokalyptisch anwirken, kann aber doch nicht überzeugen. Ein Szenario á la Fallout oder The book of Eli hätte mir besser gefallen. Ich nehm dem Film auch nicht wirklich ab, dass außer Banditen und Kannibalen kaum jemand überlebt haben soll. Auch Viggo Mortensen konnte mich nicht überzeugen. Als paranoider, vollbärtiger Vater schlört er seinen durch die verstaubte Welt Richtung Ozean und bringt seinem Sohn einzig bei, wie man sich selbst richtet.

So zieht sich die wenige Handlung über knapp zwei Stunden hin, bis das ganze in einem ziemlich schlichten und meiner Meinung auch unsinnigen Ende einen Abschluss findet. The Road mag zwar Emotionen und Stimmungen gut herüberbringen, aber von der Postapokalypse aber ich mehr erwartet als ein langweiliges durch die Gegend latschen. Es müssen keine Mutanten oder Zombies sein, aber die nukleare Postapokalypse soll die verfluchteste, schlimmste Dystopie sein, die es gibt.

Der 42 Tag

Veröffentlicht: 8. Oktober 2010 in Allgemein

Am kommenden Sonntag ist der 10.10.2010. Abgesehen von vielen Heiratsgierigen ist der Tag für die meisten nichts besonderes. Ich mein die 09.09.09, 08.08.08 usw gibt’s irgendwie jedes Jahr und ist auch furchtbar langweilig. Der kommende Sonntag hat allerdings einen ganz besonderen Clou:

Schaut man sich das Datum 10.10.10 als Binärcode an (101010) ergibt das ganze im uns üblichen Dezimalsystem 42! 42 ist nicht nur nach der 23 die große Verschöwungszahl, sie ist auch die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.
Es kommt aber noch dicker: Denn der Zeitpunkt am Sonntag um 10 Uhr 10 und 10 Sekunden (10.10.10 10:10:10) ergibt im Dezimalsystem 2730. 2730? Unspektakulär. Rechnet man allerdings 2730 ins Hexadezimalsystem um, ergibt sich AAA und AAA ist die Abkürzung des medizinischen Geheimbundes der Antihippokraten! Der Kreis schließt sich!

Und jetzt?! Passend zum 42 Tag hat getdigital eine schöne Aktion am Start. Ihr bekommt die Binär-Fussmatte und die Binäruhr zum halben Preis! Anstatt der üblichen 54,80€ gibt’s das Set aktuell für 24,42€.
Wenn ihr auf das Banner klickt, kommt ihr direkt zum Shop und könnt euch das Set nochmal in Ruhe anschauen. Viel Spaß damit. 42! 42! 42!

http://www1.belboon.de/tracking/000124676.html

Zombieroman Eden Rezension

Veröffentlicht: 3. Oktober 2010 in Allgemein

Zombieromane sind relativ rar gesät und auch selten wirklich gut. Tony Mochinskis Eden macht hier eine große Ausnahme.

Immer wenn ich durch Buchhandlungen schlender und nach Horrorromanen suche, stoße ich fast ausschließlich auf Vampir-Liebesgeschichten á la Twilight. Da ich allerdings gerne „richtige“ Horrorgeschichten lese bleibt meist nur das Internet zum stöbern. Dadurch hatte ich auch Eden gefunden. Eden ist eine Menschenbastion in einer Welt voller Zombies. Dass der Autor etwas von Zombies versteht merkt man deutlich, sodass es für mich als eingefleischten Zombiefan eine wahre Freude war, das Buch zu lesen. Mochinski schwafelt nicht herum und versucht auch keine Liebesschnulze einzubauen. Die Zombieseuche ist für die noch nicht Infizierten der blanke Horror, der schneller vorbei sein kann, als man möchte – mit einem Biss.
Eden ist nicht chronologisch aufgebaut. Wie ein großes Puzzle springt der Autor immer wieder in verschiedene Zeitphasen der Geschichte. Geht es im einen Kapitel noch um Eden und die Menschen selber, geht es im nächsten Kapitel um die Phase der ersten Ansteckung. Die nicht-chronologische Abfolge ist zwar gewöhnungsbedürftig, schadet aber der Story selbst keinesfalls. Im Gegensatz zu anderen Romanen im Horrorbereich geht es bei Eden allerdings eher deftig zu. Da werden Organe rausgerissen, Köpfe explodieren und Blut spritzt en mass – ganz klassisch wie es mit Zombies sein sollte.
Ich hatte anfangs befürchtet, dass Eden ein bißchen zu soft ist. War zum Beispiel bei David Moodys Herbst: Anfang der Horror lediglich angedeutet und die Zombies eigentlich auch kaum gewalttätig waren, sind sie bei Eden umso mehr. So wie man sie kennt und liebt: langsam, dumpf, aber ewig hungrig. Und genau das ist auch, was Eden zeigen soll: Man kann der Zombie Apokalypse nicht entkommen, man kann lediglich versuchen so lange wie möglich zu überleben.
Alles in allem ist Eden ein sehr empfehlenswerter Zombieroman, teils blutig, teils spannend, leider teils auch vorhersehbar. Die nicht chronologische Reihenfolge mag zwar etwas verwirren, tut der Spannung und Action allerdings keinen Abbruch.

Wer neugierig geworden ist, kann sich das Buch übrigens hier bestellen:

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