Archiv für Mai, 2011

Wie oft ich in den letzten Wochen den Satz „Captain Jack is back“ lesen musste. Nach den drei kontinuierlich schlechter werdenden Fluch der Karibik Filmen hat sich Disney nun erneut aufgerafft, ein Piratenabenteuer zu schaffen. Warum man allerdings beim vierten Teil auf die schlechte deutsche Übersetzung „Fluch der Karibik“ verzichtet hat leuchtet nicht ganz ein. Zugegeben, es geht nicht mehr um einen Fluch, aber die Reihe einfach umzubenennen macht auch wenig Sinn.
Wie dem auch sei, Jack Sparrow möchte, nebst den Spaniern, dem mittlerweile englischen Freibeuter Barbossa und Capt. Blackbeard die Quelle des ewigen Lebens finden. Um diese zu aktivieren benötigt man jedoch die Träne einer Meerjungfrau. Diese haben allerdings nichts mit Arielle gemeinsam, sie sind eine Art Sirenen-Kannibalen. Im Gegensatz zu den vorherigen Filmen mussten neue Schauspieler her, einzig Jack Sparrow und Barbossa sind von den Hauptcharakteren erhalten geblieben. Orlando Bloom hat man durch einen schmalzigen Missionar ersetzt, Keira Knightley durch Penelope Cruz – irgendwie. Hatte ich bei den vorherigen Filmen noch dieses Piratenflair gemocht, fehlt dies hier fast in Gänze. natürlich wird gesegelt, aber ein Piratenfilm ohne eine einzige Kanonenkugel? No way. Im Grund ist Priates of the Carribean ein Abenteuerfilm im Mantel und Degen Flair geworden. Sparrow mimt wie gewohnt den charismatischen und feigen Clown, Barbossa den Handlanger des englischen Königs, der Missionar ist komplett für die Lovestory zuständig und Cruz, naja sie ist halt dabei. Pirates of the Carribean ist aber keineswegs schlecht. Es ist nette Popcorn-Abend-Unterhaltung. Mir hat aber insgesamt das gewisse Etwas gefehlt. Der Überlängenfilm plätscherte irgendwie vor sich hin, die Charaktere blieben genau in den Rollen, die man von ihnen erwartet hat. So sehr ich David Nathan auch mag, seine Stimme für Johnny Depp gefällt mir einfach nicht. Warum man dort die Synchro gewechselt hat? Keine Ahnung…
Alles in allem ist POTC ein witziger und netter Abenteuerfilm. Für einen Piratenfilm war es mir ein wenig zu landlastig. Johnny Depp hat natürlich als Sparrow brilliert, hat entsprechend aber auch alle an die Wand gespielt. Für Fans der Serie sicherlich ein Musst-See, alle anderen können sich den Film der Vollständigkeit halber ansehen.

Insgesamt: 5/10 Meerjungfrauen

Star Wars Merchandise

Veröffentlicht: 17. Mai 2011 in Allgemein

Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich kleine Jungen sehe, die mit einem Star Wars Shirt rumlaufen oder Star Wars Poster in ihren Kinderzimmern hängen haben. Gesehen haben können Sie Star Wars mit Sicherheit noch nicht und selbst entwickelt man in der Kinderheit selten eine richtige Begeisterung. Ich fand als Kind so ziemlich alles toll – Hero Turtles, He-Man, aber Star Wars kam bei mir erst später. Und obwohl die „Echten“ Filme schon fast 30 Jahre alt sind, erfreut sich Star Wars Merchandise auch noch heute großer Beliebtheit in jeglichen Varianten. Ähnlich beliebt wie Darth Vader ist allerdings auch Nintendo Supermario – der kleine dicke Klempner begeistert die Jugendlichen ja jetzt auch schon fast 30 Jahre lang. Damit dem geneigten Fan nicht der Nachschub an Merchandiseartikeln ausgeht, gibt es sogar ganze shops, die nichts anderes führen wie der Fanshop merchandisingplaza. Hier gibt es für die echten Fans jede Menge Fanartikel. Die Themen reichen hierbei von Sport über Film und Fernsehen bis hin zu Stars und Sternchen der Film- und Musikindustrie. Eigentlich sollte hier jeder etwas finden, dass ihn glücklich macht.

Apropos Darth Vader – auch der hat übrigens ein Privatleben!

He-Man in heavy fucking Metal

Veröffentlicht: 12. Mai 2011 in Allgemein

Unter Nerds gibt es seit eh und jeh die Diskussion wer in einem direkt Zweikampf siegen würde: Conan oder He-Man. Ohne jetzt Partei ergreifen zu wollen hat He-Man diesmal und entgültig den Kampf für sich entschieden. Weil es He-Man jetzt in der ganz witzig gemachten Version Metal Version gibt, gegen die Conan eigentlich nur abstinken kann. Aber auch sonst ist ein Zauberschwert und ein Buddy wie Man-at-Arms einfach einem Cimmerier überlegen. Genug geredet, let it rock He-Man!

Die 10 bösesten Firmen aus Filmen

Veröffentlicht: 10. Mai 2011 in Allgemein

Filmschurken und Handlager (Henchmen) gibt es zuhauf. Egal ob mit Superkräften, fiesen Technologien oder ganzen Armeen von Soldaten und Handlangern, mit den Filmschurken ist meist nicht zu spaßen.
Was aber wären die Bösewichte ohne eine mächtige Organisation dahinter? Nichts! Und genau deshalb stelle ich euch hier die 10 fiesesten Firmen aus Filmen vor.

#10 Handelsföderation (Star Wars)
Die Handelsföderation aus den ersten Star Wars Filmen (also den neuen Filmen) verbündet sich mit Darth Sidious um, ja um irgendwie Profit zu machen. Sie belagern Naboo um, irgendwie Profit zu machen. Außer den Kampfdroiden kann die Handelsföderation jedoch nicht viel in die Evil-Wagschale werfen.
Evil-Faktor: 2/10

#9 Blue Sun (Firefly)
Blue Sun wird in Firefly immer nur am Rande erwähnt. Da die Serie abgesetzt wurde, lässt sich abschließend auch nicht genau sagen, was ihre Ziele sind. Jedenfalls ist Blue Sun höchstwahrscheinlich für die Experiemente an River verantwortlich. Die „blauen“ Agenten scheinen ebenso übernatürliche Kräfte zu haben. Für die Spitze der bösen Firmen reicht das allerdings nicht.
Evil-Faktor 3/10

#8 Rekall (Total Recall)
Rekall ist die Firma, die den Besuchern Erinnerungen implantiert. So auch bei Arnold Schwarzenegger. Dieser muss jedoch im Laufe des Films dahinter kommen, dass er gar nicht der ist, der er meint zu sein. Sein Leben, seine Karriere, seine Frau – alles Fake. Eine Firma, die auf Gewalt und falsche Erinnerungen setzt, um einen Konflikt mit Schwarzenegger zu verhindern ist schon recht böse, aber auch ineffektiv.
Evil-Faktor 6/10

#7 Tyrell Corperation (Blade Runner)
Die Tyrell Corperation stellt Replikanten her. Replikanten, die genauso aussehen wie Menschen und nur schwer von diesen zu unterscheiden sind. Die Replikanten sind schneller, stärker und klüger als gewöhnliche Menschen. Das einzige was sie nicht haben sind Emotionen. Da die Replikanten allerdings auch nicht allzu gefährlich sind hält sich der Evil-Faktor der Tyrell Corperation auch in Grenzen.
Evil-Faktor 3/10

#6 Soylent Corperation (Soylent Green)
Die Soylent Corperation stellt Nahrung aus Soja her. Zumindest offiziell. Denn in Wirklichkeit wird Soylent Green aus Leichen hergestellt. Die, die dem ganzn auf die Spur kommen wollen werden kurzerhand beseitigt. Zugegeben, in der dystopischen Zukunft herrscht Überbevölkerung und Hunger. An prall gefüllte Kühlschränke ist überhaupt nicht zu denken. Da das Plankton ausgestorben ist musste für all die Nahrung eine Quelle dienen. Aber leichen? Sehr evil.
Evil-Faktor 7/10

#5 Cyberdyne Systems (Terminator)
Cyberdyne hat das Skynet, ein globales Verteidungssystem, entwickelt. DOch da Skynet sich weiter entwickelte und irgendwann die Kontrolle über den gesamten Verteidigungsapparat übernahm. Als die Menschheit den Stecker ziehen wollte verteidigte sich Skynet selbst und löschte fast die gesamte Menschheit aus. Zudem hat Cyberdyne die erste Cyborgs entwickelt, die später in Menschengestalt auf Menschenjagd gingen.
Evil-Faktor 8/10

#4 Veidt Enterprises (Watchmen)
Veidt Enterprises ist die Firma von Adrian Veidt alias Ozymandias. Veidt Enterprises produziert quasi alles – von Parfüm über Unterwäsche bis hin zu Superhelden Figuren. Das eigentlich Problem ist Adrian selbst. Dieser ist zwar unglaublich intelligent, aber auch leidlich emotionslos. Um die Welt vor einem Atomkrieg zu bewahren inszeniert er Angriffe auf die Großstädte der Welt, die die Supermächte gegen Dr. Manhattan zusammen schweißen sollen. Dass dabei Millionen von Menschen sterben fällt in dem Fall unter Kollateralschaden.
Veidt bzw seine Firma ist zwar nicht böse, er geht aber über Millionen von Leichen, um den Rest der Menschheit zu retten.
Evil-Faktor: 4/10

#3 Weyland Yutani (Alien)
Die Weyland Yutani Corperation ist ein typischer interplanetarischer Industrie-Großkonzern. Der feine Unterschied ist jedoch, dass sie zeitgleich biologische und genetische Experiemente laufen lassen, bei denen sowas wie die Aliens entstehen. Und wer wäre bessere Versuchsobjekte, als die eigenen Crews und Soldaten?
Evil Faktor: 9/10

#2 Biffco Enterprises (Zurück in die Zukunft 2)
Biff Tannen hat mithilfe des Sportalmanachs einiges Geld gewinnen können und so die Biffco Enterprises gründen können. Biffco selbst gibt es allerdings nur in der parallelen Zeitlinie. Biffco selbst verdient sein Geld hauptsächlich mit Giftmüll und Umweltverschmutzung.
Evil-Faktor: 1/10

#1 Umbrella Corporation
Die Umbrella Corporation ist der böse Großkonzern schlecht. Als eine der mächtigsten Firmen der Welt verdient Umbrella nicht nur Geld mit Rüstung und Arzneimitteln, auch Gentechnologie, Bio-Waffen und Waffenforschung stehen auf dem Programm. So hat Umbrella auch den T-Virus entwickelt, der schließlich fast die gesamte Menschheit zombifiziert. Aber auch als die Welt untergeht wird noch weiter geforscht. Die Umbrella Corporation ist durch und durch evil.
Evil-Faktor: 10/10

Ron Livingstone makes the keyboard cat

Veröffentlicht: 9. Mai 2011 in Allgemein

Viele Stars und Sternchen möchten auch im web 2.0 berühmt sein. Eigene Facebook oder Twitter Kanäle stehen da fast schon auf dem Pflichtprogramm. So gilt dort wie auch bei vielen Unternehmen „in ist, wer drin ist“. Ron Livingstone, mir persönlich nur bekannt aus Band of Brothers, hatte keine Lust auf Twitter und Co und hat sich lieber einen eigenen Youtube-Channel geöffnet – mit genau einem Video. Was genau uns Ron damit mitteilen möchte weiß nur er allein. Cool genug, um hier verlinkt zu werden ist es allemal!


(via)

Hattet ihr euch nicht auch schon immer gefragt, warum Samus Aran aus Metroid eigentlich eine Frau ist und dazu noch so verdammt gut aussieht (für eine Pixelfigur)? The Gamestation hat jetzt jedenfalls enthüllt, welche weiteren Menschen sich hinter maskierten Videospielhelden verstecken. Neben Samus Aran gibt es natürlich noch Bomberman, Captain Fox, Halo und viele weitere. Wer also schon immer mal hinter die Videospielkulissen blicken wollte, hat jetzt die besten Chancen.

(via)

Kino-Reviews: Sucker Punch und Thor

Veröffentlicht: 2. Mai 2011 in Allgemein

Review #1 Sucker Punch:
Sucker Punch hat mir persönlich Spaß gemacht. Auch wenn viele den Film komplett zerrissen haben, hat er mir doch gefallen. Nicht aufgrund der tollen Story oder der anspruchsvollen Charakter, sondern weil die verschiedenen Settings mit einfach mitgerissen haben. All die Traumwelten sind geradezu Nerdtraumwelten. Deutsche Steampunksoldaten im Grabenkrieg des WWI, Drachen und Ritter, Samuraistatuen und Verteidungsroboter. Die Charaktere sind vor allem eins: schnuckelig. Nicht allzu emotional oder anspruchsvoll, aber schnuckelig und gewaltbereit. Dass Sucker Punch insgesamt ein bißchen wie Inception ausgeht verwirrt zwar, gibt dem ganzen Film allerdings noch eine interessante Wendung.
Insgesamt: 3 von 5 Schulmädchenkostüme

Review #2 Thor
Thor ist der Sohn des Königs Odin von Asgard. Doch sein Temperament, Jähzörn und Wildheit bringt ihm nicht gerade Pluspunkte bei seinem Vater ein. Sein Bruder Loki ist scharf auf die Thronfolge und Thor schließlich dazu, die Eisriesen zu attackieren, was natürlich schiefgeht. Thor wird auf die Erde verbannt und tritt die FOrschergruppe um Natalie Portmann. Thor war insgesamt ganz amüsant. Für einen Superhelden-Film fehlte mir ein wenig die Action, aber die Charaktere waren zumindest glaubwürdig. Auch wenn Loki ein wenig zu luschig daher kam, waren es doch zwei amüsante Stunden im Reich der nordischen Mythologie. Ist Sucker Punch eher was für Kerle zum Gucken, ist Thor mit Chris Hemsworth ganz klar Frauenkompatibel. Ich persönlich hoffe allerdings, dass die kommenden Comicverfilmungen (Captain America, The Avengers) mehr auf Action ausgerichtet sind.
Insgesamt 4 von 5 Motteks (wer nicht weiß, was ein Mottek ist, findet hier die Erklärung)