Pirates of the Carribean – fremde Gezeiten Review

Veröffentlicht: 23. Mai 2011 in Allgemein

Wie oft ich in den letzten Wochen den Satz „Captain Jack is back“ lesen musste. Nach den drei kontinuierlich schlechter werdenden Fluch der Karibik Filmen hat sich Disney nun erneut aufgerafft, ein Piratenabenteuer zu schaffen. Warum man allerdings beim vierten Teil auf die schlechte deutsche Übersetzung „Fluch der Karibik“ verzichtet hat leuchtet nicht ganz ein. Zugegeben, es geht nicht mehr um einen Fluch, aber die Reihe einfach umzubenennen macht auch wenig Sinn.
Wie dem auch sei, Jack Sparrow möchte, nebst den Spaniern, dem mittlerweile englischen Freibeuter Barbossa und Capt. Blackbeard die Quelle des ewigen Lebens finden. Um diese zu aktivieren benötigt man jedoch die Träne einer Meerjungfrau. Diese haben allerdings nichts mit Arielle gemeinsam, sie sind eine Art Sirenen-Kannibalen. Im Gegensatz zu den vorherigen Filmen mussten neue Schauspieler her, einzig Jack Sparrow und Barbossa sind von den Hauptcharakteren erhalten geblieben. Orlando Bloom hat man durch einen schmalzigen Missionar ersetzt, Keira Knightley durch Penelope Cruz – irgendwie. Hatte ich bei den vorherigen Filmen noch dieses Piratenflair gemocht, fehlt dies hier fast in Gänze. natürlich wird gesegelt, aber ein Piratenfilm ohne eine einzige Kanonenkugel? No way. Im Grund ist Priates of the Carribean ein Abenteuerfilm im Mantel und Degen Flair geworden. Sparrow mimt wie gewohnt den charismatischen und feigen Clown, Barbossa den Handlanger des englischen Königs, der Missionar ist komplett für die Lovestory zuständig und Cruz, naja sie ist halt dabei. Pirates of the Carribean ist aber keineswegs schlecht. Es ist nette Popcorn-Abend-Unterhaltung. Mir hat aber insgesamt das gewisse Etwas gefehlt. Der Überlängenfilm plätscherte irgendwie vor sich hin, die Charaktere blieben genau in den Rollen, die man von ihnen erwartet hat. So sehr ich David Nathan auch mag, seine Stimme für Johnny Depp gefällt mir einfach nicht. Warum man dort die Synchro gewechselt hat? Keine Ahnung…
Alles in allem ist POTC ein witziger und netter Abenteuerfilm. Für einen Piratenfilm war es mir ein wenig zu landlastig. Johnny Depp hat natürlich als Sparrow brilliert, hat entsprechend aber auch alle an die Wand gespielt. Für Fans der Serie sicherlich ein Musst-See, alle anderen können sich den Film der Vollständigkeit halber ansehen.

Insgesamt: 5/10 Meerjungfrauen

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Kommentare
  1. Thompsen sagt:

    Ich hasse es total wenn die Synchro-Stimme geändert wird. Aber der Film scheint ja nicht allzu schlecht zu sein. Sobald er in den Videotheken steht greife ich zu, einen Kinobesucher ist er mir aber nicht wert…

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  2. Nerd Wiki sagt:

    Hab ihm, glaube ich, auch 5 oder 6 von 10 gegeben.

    Die haben einfach nicht verstanden, dass Cpt. Jack Sparrow die Würze in den Fluch der Karibik-Teilen war. Aber sich nur auf seine Screen-Präsenz zu verlassen und alles andere zu vernachlässigen, ist sträflich. Schoko-Pudding ist geil, aber wenn man ihn nur noch ist, wirds langweilig… 😉

    Nur die Meerjungfrau war geil…sweet….der Rest ist echt schade. Teil 1-3 waren deutlich spannender, unterhaltsamer und hatten mehr Charaktertiefe.

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  3. Müller Lucient sagt:

    Also dem Teil.4 sieht mann den Wechsel der Drehbuchautoren und Regie und allen anderen dahinter sehr stark an. Die Story naja ist net so dufte aber es hat etwas gefehlt und das hat mann deutlich gemerkt. Pirates war ein Ensemble Film keine Johnny Depp One Man Show und das hat das Studio vergessen ……… also ich fand den Film schlechter wie Teil 1 – 3

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