Mad Max – Das Spiel Review

Veröffentlicht: 18. Juli 2016 in Allgemein

Mad Max das Spiel
In einer postapokalyptischen Welt ohne Vegetation, in der nur das Recht des Stärkeren gilt, treffen wir Max, der von einem Scrotum äh Scrotus gejagt wird und dabei schließlich sein Auto und fast sein Leben verliert. Max‘ einzige Aufgabe ist die Wiederbeschaffung seines Fahrzeugs und natürlich Rache.

Mad Max basiert lose auf den Mad Max Filmen, die Welt ist dieselbe, die Charaktere sind bis auf Max komplett neu. Tatsächlich kann sich die Handlung mit dem o.g. Satz wiedergeben, sonderlich viel Tiefgang erwartet den Spieler bei Mad Max nicht. Das merkt man leider auch immer wieder im Spiel: Statt sich von einer Mission in die nächste zu stürzen, gilt es á la Assassins Creed Bereiche aufzudecken und einzelne Orte zu befreien bzw. zu erledigen. So gibt es gegnerische Lager, Schrott zum Sammeln (die Währung des Spiels), Türmchen abzureißen und Scharfschützen zu entfernen. Relativ schnell verliere ich die Lust, das x-te Lager zu bereinigen, die nächste Kolonne zu beenden oder ein weiteres Minenfeld zu entschärfen. Zu eintönig und immer wieder gleich sind die Aufgaben bzw. Lager.

Optisch kann Mad Max allerdings überraschenderweise überzeugen. 95% der Welt besteht aus Würste und Sand und doch kommt hier keine Langeweile auf, sondern echtes postapokalyptisches Feeling. Die Buggys und Fahrzeuge fahren sich schnell und lassen dabei wenig Zeit, auf Details zu achten – diese gibt es ja aufgrund der Wüste eh kaum. Leider fehlen dann doch markante Punkte – ja es gibt sie, die markanten Punkte, wie die riesige Statue oder der Leuchtturm, aber ein Großteil der Welt besteht nur aus Hügeln, Dünen und Korallen (wir befinden uns auf dem ehemaligen Meeresgrund).

Mad Max ist kein schlechtes Spiel, es macht teilweise riesen Spaß durch die Dünen zu heizen, mit der Harpune Gegner zu zerlegen und Matchbox-mäßig über Hügel und Rampen zu fliegen. Es hapert dann am Ende aber an der fesselnden und abwechselungsreichen Story. Zu eintönig sind die immer gleichen Aufgaben, zu nervig das ewige Schrott sammeln und für meine Befinden zu unspektakulär das Car- und Max Modding.

Spoilers ahead
Hinzu kommt, dass ich mit dem Hauptcharakter Max einfach nicht warm geworden bin. Zu unfreundlich und eigenbrötlerisch – zu viel Arschloch, zu wenig Badass steckt in Max. Dass er am Ende seine „Freundin“ und deren Tochter verliert, bringt ihn plötzlich zur Weißglut – wenige Minuten vorher waren sie ihm noch wirklich scheißegal. Auch dass er seinen Mechaniker-Gollum Chumbucket zum Schluss ohne mit der Wimper zu zucken einfach opfert macht ihn nicht gerade zum Sympathieträger. Ok, man könnte sagen, dass er ach so verbittert ist, weil er wohl (genau weiß man es nicht) Frau und Kind verloren hat, ein Grund, Hope & Glory („Freundin“ & Tochter) zu verstoßen und Gollum zu opfern ist das aber trotzdem nicht.
Spoilers end

Insgesamt ist Mad Max daher ein unterhaltsames, actionlastiges Arcade-Game. Das postapokalyptische Feeling aus den Filmen kommt super rüber, der Spielspaß ist durchaus vorhanden, wenn es nicht so arg an Abwechselung leiden würde. Ich bin grundsätzlich kein „ich muss alles erledigen“ Mensch, daher habe ich auch ausschließlich den ersten Bereich komplett gesäubert. Die Vorteile, die man dadurch hat sind so marginal, dass ich beim Rest nur noch die Story durchziehen wollte. Daher insgesamt

6/10 Benzinkanistern.

Bud Spencer – ein Nachruf

Veröffentlicht: 28. Juni 2016 in Allgemein

Mit Bud Spencer ist einer meiner ganz großen Helden der Kindheit von uns gegangen. Mit Carlo Pedersoli, wie Bud Spencer eigentlich heißt, verbinde ich so unglaublich viele lustige Filmabende. Gerade durch Wolgang Hess, DIE Stimme von Bud Spencer (auch er ist leider Ende April diesen Jahres verstorben), erhielt Bud Spencer eine markige, kodderige Schnauze, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch jedes Mal Sprüche erfunden hat, die sich einfach einprägen mussten.

Hauptsächlich durch die Filme mit Terence Hill erlangte Bud Spencer Kultstatus. Die Filme, die er alleine gemacht hat, waren bis auf wenig Ausnahmen nicht so sehenswert, als Duo sind die beiden aber unvergessen. Offen gestanden habe ich Bud Spencer nie im O-Ton gesehen bzw. gehört. Ob die Sprüche auf italienisch auch so verdreht waren? Ich weiß es nicht. Und möchte es auch eigentlich gar nicht wissen. Denn Bud Spencer ist und wird für mich immer der bullige, kräftige Sidekick von Terence Hill mit der markigen, rauchigen Stimme bleiben, der stets einen lustigen Spruch auf den Lippen hatte und für den auch ein Pulk von Prügelgegnern kein Problem darstellt.

Egal, ob als Cop in Miami, als Westernheld oder als Plattfuß in Afrika – du bist und bleibst neben Indy einer der ganz großen Helden meiner Kindheit.

Bud wir werden dich vermissen.

Bud Spencer

Gestern abend war das große Staffelfinale von The Channara Chronicles, einer von MTV produzierten Fantasyserie.

Die Erde irgendwann in der Zukunft: Die Mensch ist ausgestorben bzw. irgendwie (wie genau wird natürlich nicht erklärt) durch magische und nicht-magische Fantasywesen ersetzt worden. Die 4 Lande (welche das sind wird natürlich auch nicht verraten) bestehen aus Elfen, Menschen, Trollen und Gnomen. Irgendwie. Den untereinander hassen diese sich standesgemäß. Ein mystischer Baum hält die Dämonen in ihrer Sphäre, fängt aber irgendwann an zu sterben und setzt somit nach und nach Dämonen frei. So viel zu Story.

Spoilers ahead

Shannara Chronicles basiert wohl auf einer Buchreihe, bei der man deutlich merkt, dass sich der Autor bei Tolkiens Herr der Ringe bedient hat. Im Gegensatz zu den HdR Elben sind die Shannara Elfen aber, naja sagen wir so, ein bißchen bräsig. Leibwachen lassen sich grundsätzlich überrumpeln und sterben als erstes. Sie können weder mit Pfeil und Bogen umgehen, noch besonders gut mit dem Schwert. Schaut man sich lang genug ihre Prinzessin an, weiß man aber, was sie gut können: Traurig gucken und die Stirn runzeln. Ansonsten gibt es noch die Menschen, die aber entweder als Zigeuner stehlen und entführen, als Dörfler Menschen opfern oder als Elfenjäger spitze Ohren sammeln. Und die Gnome. Die Gnome die irgendwann mal Krieg gegen die Elfen geführt haben und jetzt in den Bergen leben. Und last but not least die Trolle, die vermutlich nur zu groß geratene Menschen mit Lumpen und Gasmasken sind. Mehr sieht man von ihnen nicht.

The Shannara Chronicles ist insgesamt nett gemacht, versucht sich aber als Herr der Ringe Adaption – zumindest optisch. Die Schauspieler sind allerdings gruselig, die Dialoge eher auf Kinderbuchniveau. Die gesamte Elfenarmee besteht gefühlt aus 100 Mann, die gegen 200.000 Dämonen kämpfen und dabei wie in der gesamten Serie schneller sterben, als Ohren spitz werden. Zum Ende hin bleiben so viel Fragen offen und fallen Unlogiken auf: Was ist mit der Welt passiert? Was hat es mit dem Ganzen Vermächtnisquatsch auf sich. Wieso musste die Prinzessin zu einer alten Autobahnkirche, um zu erfahren, dass sie irgendwie selbst zum Baum werden muss. Und wieso wurde diese von zwei fliegenden Hexen bewacht? Eigentlich war sie doch die richtige für die Baumnachfolge. Und wieso zur Hölle (sic!) geht der Dag-Damor allein in den Palast und verschließt die Tür sich? Ich mein, ja er ist mächtig, aber allein gegen drei Hauptcharaktere + Wachen?

Die letzte Folge der ersten Staffel hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen – die ganze Staffel wirkte so willkürlich und das Ende so erzwungen. Man hätte so viel daraus machen können, stattdessen wurde es möglichst hastig auf die wichtigsten Storyelemente zusammengekürzt. Fast so, als hätte MTV Angst, dass es nicht zur zweiten Staffel kommen wird. So war Shannara Chronicles insgesamt ein Zusammenschnitt aus Fantasy Klischees, schwachen, teilweise nervigen, Charakteren und einer etwas kruden Story, die zwar endet, aber irgendwie auch gerne einen Cliffhanger machen möchte – das aber semi-interessant.

Der allerschlimmste Bruch ist allerdings in der letzten Folge, als Will und die Prinzessin sich sputen müssen, um rechtzeitig wieder beim Baum zu sein. Statt epischer Orchestralmusik wird hier Run Boy Run eingespielt. Und puff war sämtliche Fantasy-Stimmung dahin. (Das Video findet ihr unten). Das Rennen hat allerdings nichts genützt, die Dämonen waren schneller und „belagerten“ die Elfenfestung. Was tut man in einer solch ausweglosen Situation, umgeben von Dämonen? Na klar – eine dunkle Höhle suchen und erst mal eine Runde sexy time!

Wenn es zu einer zweiten Staffel kommen sollte, bin ich nicht übermäßig erpicht darauf, diese zu sehen. Die erste Staffel kann man gucken, muss aber nicht. Optik ganz ok, Story so lala, Charaktere ohne Highlights bis mittelprächtig desaströs.

Real-Life Ego-Shooter via Chatroulette

Veröffentlicht: 26. Februar 2016 in Allgemein

Das ist wohl so ziemlich das abgefahrendste, was ich (fast) je gesehen habe. Stell dir vor, du würdest noch Chatroulette benutzen. Die älteren von euch erinnern sich vielleicht noch. Anonymes Videochatten mit Fremden. Viele Penisse… Egal ich schweife ab. Stellt euch vor, ihr chattet via chatroulette und plötzlich ist euer Gegenüber eine Ego-Shooter Figur und ihr steuert ihn via Sprache. Klingt erstmal ziemlich komisch, ist aber, weil es so verdammt gut gemacht ist, einfach M-E-G-A. Level 1 des Chatroulette Shooters startet in einer Kapelle und die Zombies warten schon draußen. Mehr soll an dieser Stelle zur Story nicht erzählt werden, die Reaktionen der Chat-Spieler sind aber zum Teil sehr witzig. Im Making-Of Video kann man sich dann anschauen, dass das tatsächlich alles live so für die Spieler geschaffen wurde, sämtliche Sounds, Animationen und Reaktionen sind live so „on air“ gegangen.

Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich auch unbedingt Teil 2 ansehen – Dead Space lässt grüßen!

Teil 3 ist auch bereits angekündigt!

Teil 1:

Teil 2:

Deadpool – ganz großes Kino

Veröffentlicht: 11. Februar 2016 in Allgemein

Der neueste Marvel Streifen Deadpool bietet alles, was das zynische Superheldenherz begehrt: Action, Lovestory, Humor und Superhelden.

Die Story von Deadpool ist schnell erzählt: Wade Wilson hat Krebs. Krebs im Endstadium. Er vertraut sich einer zwielichtigen Organisation an, die ihm Heilung verspricht. Doch die Heilung geht einher mit der Verunstaltung seines Körpers. Für den Zyniker Wade Wilson kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, denn mit den neuen Superkräften kann er sich nach und nach an den Big Boss der Organisation herankämpfen.
Deadpool ist ein relativ kurzes (108 Minutes) aber sehr unterhaltsames Vergnügen. Genau wie in den Comics bewegt sich Deadpool immer auf einer Metaebene – er weiß, dass er Zuschauer hat und unterhält sich mit diesen. Zusätzlich nimmt er immer wieder Anleihen an unsere echte Welt, was bei mir zu vielen Lachern geführt hat. Überhaupt habe ich schon lange nicht mehr so viel gelacht in einem Film. Zugegeben ein großes Maß an schwarzem bzw. zynischem Humor ist Voraussetzung, um in Deadpool seinen Spaß zu haben, aber genau dieses „sich nicht ernst nehmen“ ist das, was ich an Deadpool besonders geliebt habe. Der Film hat zwar auch ernste Momente, funktioniert aber als zynische Comicadaption hervorragend.
Meiner Meinung nach hat Ryan Reynolds auch seine „Schande“ von Green Lantern wieder wett gemacht. Die meiste Zeit sieht man ihn zwar nur mit Maske, er schafft es aber Deadpool genau so darzustellen, wie ich ihn aus den Comics kenne: Witzig, gewalttätig und jederzeit ein ernst zu nehmender Gegner.

Insgesamt kann ich Deadpool nur empfehlen. Die vielen Anspielungen auf unser reales Leben, andere Marvel Filme und auch Superhelden Klischees machen Deadpool zu einem Unterhaltungsgaranten, der in keiner Superhelden-Sammlung fehlen darf.

Wertung: 9/10 Chimichangas

Bonus:
Der Sidekicks des Schurken Angel Dust kam mir den ganzen Film über fürchterlich bekannt vor. Ein kurzer Blick in die imdb und mir ging eine (sowjetische) Lampe auf: Natascha!

Angel-Dust-Natasha-Red-Alert

Fallout 4 – I’m shipping up to Boston!

Veröffentlicht: 28. Januar 2016 in Allgemein

War, war never changes.
Auch nicht, wenn wir in Fallout 4 nach Boston ziehen und Raidern, Mutanten, Ghouls und anderem Gekröse die Hölle heiß machen. Und das machen wir bei Fallout 4 zur Genüge.
Lang erwartet und heiß ersehnt veröffentlichte Bethesda im November den 4. Teil der Fallout Serie. Genau genommen ist es der zwar der 5. (New Vegas ist definitiv ein eigener Teil), die Nomenklatur kann dem geneigten Spieler aber reichlich egal sein.
Story:
Die Story ist Fallout typisch eigentlich nur Nebensache: Der/die Held/in flüchtet mit Familie in eine Vault, wird tiefgefroren, wird aber manuell aufgetaut, um den Sohn zu entführen und den Ehepartner zu killen. Im Prinzip ist Fallout 4 daher ein reiner Rachefeldzug bzw. Rettungsmission für den Sohn.

Just one more sidequest…

Die Hauptstory ist zwar lang, bietet dabei relativ wenig Tiefgang, deutlich interessanter und spannender sind die Nebenquests, Entdeckungen und die Charaktere.
Nachdem ich von Witcher III etwas enttäuscht war (tolle Story, mäßiges Gameplay), hat mich Fallout 4 wieder ganz in seinen Bann gezogen. Ich hoffte im Vorfeld auf ein postnukleares Skyrim und was soll ich sagen? BINGO! Völlige Freiheit, individueller Kampfstil, etwas vereinfachtes Skillen und grandiose Dialoge und Entdeckungen. Genau das habe ich nach Fallout 3 und New Vegas erwartet. Das Ganze hat dann auch dazu geführt, dass ich, bevor ich mit der Hauptquest weitermache, zunächst möglichst viel erkunden möchte. Das fängt bei Städten an (die zugegebenermaßen diesmal recht klein und langweilig ausfallen), steigert sich über vier Fraktionen (Minuteman, Brotherhood, Railroad & Institut) bis hin zu einer vielzahl an Orten, die einfach Spaß machen zu erkunden.
Im Gegensatz zum Witcher habe ich in Boston und dem Commonwealth wirklich Lust, alles zu erkunden. Dabei geht es gar nicht so sehr um Loot oder Schätze, es sind die kleinen Geschichten hinter den Orten, die man entdeckt. Ob das jetzt ein alter verfluchter Steinbruch, eine aufgegebene Stadt, ein Schrottplatz oder eine Evakuierungsstation ist, die Zahl der Orte, die sich erkunden lassen wirkt endlos und spornt mich nach jedem „abgehaktem“ Örtchen dazu an, weitere zu suchen und zu erkunden. Ganz in Fallout Manier funktioniert das Kampfsystem: Entweder actionlastiges Geballer oder VATS in Zeitlupe, beides hat seinen Charme und ergänzt sich meiner Meinung nach wunderbar. Für Standard-Raider zücke ich die Pistole und schieße aus der Ferne, gegen Todeskrallen muss das VATS herhalten. Etwas unglücklich hingegen ist das Inventar geraten – sammelt man relevante Dinge ein, muss man diese erst umständlich suchen. Es wird zwar nach Waffen, Rüstungen, Hilfsmitteln, Schrott und Diversem sortiert, innerhalb dieser Reiter ist die Sortierung aber reichlich unübersichtlich. Hinzu kommt, dass die Waffen und Rüstungen gepimpt werden können, was ihren Namen und die Anzeige extrem einengt. Gerade beim Handeln weiß man daher nicht immer, welche Waffe oder Rüstung all diese Attribute hat.
Crafting ist ein eigenes Thema für sich. Ich persönlich bin kein Fan und crafte nicht, man kann aber so ziemlich alles modden und verändern, was man möchte. Sehr gut hingegen finde ich, dass sich Waffen und Rüstungen nicht mehr abnutzen, das hat in den Vorgängern wirklich genervt.
Das einzige was mir wirklich fehlt sind richtig schöne Städte. Die einzigen Städte im Commonwealth sind Diamond City und Goodneighbour. Alles andere sind entwerder Siedlungen oder selbst gegründete Städte. Crafting lässt grüßen. In Zeit von Minecraft und Co. sicherlich ein kluger Schritt, ich persönlich habe aber wenig Lust an Häuschen bauen, Möbel bauen und Verteidgungen aufbauen, dafür finde ich den Rest des Spiels einfach zu spannend.

Als Fazit kann man bei Fallout 4 nur festhalten – wer die Vorgänger mochte, wird Fallout 4 auch mögen. Selbiges gilt übrigens auch für Skyrim. Kleinere Wehrmutstropfen wie die Actionlastigkeit oder die sich doch öfters wiederholenden Quests sind unschön, mir persönlich aber von Skyrim dermaßen bekannt, dass ich trotzdem über alle Maßen zufrieden bin. Fallout 4 ist für mich persönlich das beste Game des vergangenen Jahres!

Am vergangenen Freitag fand, wie in den letzten Jahren, der SEO Day statt, welcher von Fabian Rossbacher organisiert und veranstaltet wird. Obwohl ich seit vielen Jahren SEO Konferenzen besuche, war dieser SEO Day für mich eine Premiere. Nicht nur, dass ich tatsächlich zum ersten Mal im Rheinenergie-Stadion den SEO Day besucht habe, ich hatte auch zum ersten Mal die Möglichkeit, als Speaker aufzutreten. Ich habe dabei über typische Fallstricke und Fehler von Inhouse-SEOs gesprochen, die mir in meiner langjährigen Inhouse-SEO-Erfahrung immer wieder unterkommen und die mir Inhouse-Kollegen berichten. Doch von Anfang an…

Im Vorfeld des SEO Day wollten wir (das SEO Team von RTL) schon in den vergangenen Jahren ein SEO-Inhouse-Event organisieren, was wir jedoch immer aufgrund von Zeitmangel knicken mussten. Dieses Jahr haben wir uns tatkräftige Unterstützung besorgt und konnten so am Vorabend des SEO Day ein schickes Event auf die Beine stellen, welches sich perfekt zum Netzwerken und Kennenlernen von anderen inhousern anbot. Mit rund 60 Inhouse-SEOs konnte man neben jeder Menge Fach-Schnack auch die ein oder anderen Bekanntschaften schließen.

Der SEO-Day am folgenden Tag war meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Es gab ein Beginner-Track, zwei Fortgeschrittene-Tracks und einen Coder-Track. Auch wenn Fabian im Vorfeld angekündigt hatte, dass der Coder-Track wirklich nur etwas für Coder sei, hatte mich mein Mut gepackt und mich in einen Vortrag getrieben. Dass ich seit der Uni nicht mehr programmiert habe, habe ich in Jens Altmanns Vortrag seeehr schnell gemerkt – der Coder-Track war tatsächlich nur etwas für Coder:-)

Ansonsten gab es noch sehr spannende Vorträge von Jens Fauldrath, der über SEO Monitoring sprach, Johannes Beus‘ Vortrag über aktuelle CTR-Zahlen in den Serps und Christian Tembrinks Vortrag über Symbole in der Meta-Description.

Insgesamt war der SEO Day super organisiert, das Essen war lecker und dank diverser Ausgabestellen auch keine sonst üblichen Essensschlangen. Preislich einfach unschlagbar (250€ als Early Bird) und inhaltlich auch viele gute Vorträge – den SEO Day kann ich jedem Einsteiger und Fortgeschrittenen nur wärmstens empfehlen.